Kardamom: Würzen für die Gesundheit

Viele Gewürze, die Köche regelmäßig verwenden, um dem Essen mehr Geschmack zu geben, machen nicht nur die Speisen würziger, sondern wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Zu Ihnen gehört Kardamom, das sowohl im Weihnachtsgebäck als auch in Süßspeisen, Suppen sowie vielen weiteren Gerichten auf der Zutatenliste steht. Doch Kardamom ist nicht gleich Kardamom, denn die beiden Pflanzenarten unterscheiden sich in ihrem Geschmack.

Schwarzer und Grüner Kardamom

Wer mit Kardamom Süßspeisen würzt, verwendet meisten die Samen des grünen Kardamoms. Diese befinden sich in Kapseln, die an einer durchschnittlich drei Meter hohen Pflanze wachsen. Grüner Kardamom besitzt eine leichte Schärfe und gibt Gebäck und teilweise Getränken, wie Mokka, sowie Suppen einen feinen Geschmack. Demgegenüber besitzt schwarzer Kardamom ein herbes, erdiges Aroma und eignet sich daher für Fleischgerichte. Wussten Sie bereits? Kardamom stammt ursprünglich aus dem Süden Indiens und dem südlichen asiatischen Raum. Daher erfreuen sich diese Gewürze in der indischen sowie asiatischen Küche größerer Beliebtheit als in Deutschland. Trotzdem sollten Sie nicht darauf verzichten, denn Kardamom unterstützt die Verdauung.

Positive Wirkung auf Herz und Kreislauf

Kardamomsamen haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit, denn sie bringen den Herz-Kreislauf auf Trab. Aus diesem Grund führt regelmäßiger Verzehr unter Umständen zu einem höheren Blutdruck, so dass Sie Gebäck sowie Fleischgerichte mit Kardamom nur gelegentlich essen sollten, wenn Sie Probleme mit dem Blutdruck haben. Darüber hinaus fördert es die Verdauung und wirkt krampflösend. Wie Sie sehen, haben die Plätzchen und Lebkuchen in der Weihnachtszeit eine positive Wirkung, sorgen aber bei Naschkatzen für eine Gewichtszunahme.

Gesunde Weihnachtsgewürze

Neben Kardamom wirken sich andere Weihnachtsgewürze positiv auf die Gesundheit aus. Tipp, wenn Sie mehr über die Verwendung bestimmter Gewürze erfahren möchten, hilft Ihnen die Online-Übersicht Gewürze von A bis Z der Apotheken Umschau. Anis und Zimt dürfen in der Weihnachtszeit nicht fehlen und so verleihen Sie Zimtsternen oder Tee einen feinen Geschmack. Wie Kardamom beeinflusst Anis die Verdauung, während Zimt den Blutdruck senkt.

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